Natur, Neugier und überraschend fitte Füße – unser Ausflug ins Pegnitztal
Bei strahlendem Sonnenschein (und erstaunlich guter Laune) machte sich unsere Werkstattschul-Gruppe am 27. April 2026 auf den Weg zum Naturerlebnispfad im Pegnitztal. Ein Klassiker in unserem Jahresprogramm – und dennoch jedes Mal wieder ein kleines Abenteuer.
Schon nach den ersten Metern wurde klar: Heute wird gelaufen. Viel gelaufen. Sehr viel gelaufen. Und siehe da – kein Murren, kein Meckern, keine spontanen Streikversuche. Stattdessen: tapfere Teilnehmende, die Schritt für Schritt über sich hinausgewachsen sind (und teilweise auch über Wurzeln, aber das zählt als Naturkontakt).
An verschiedenen Stationen legten wir Stopps ein, um uns mit Infotafeln, kleinen Aufgaben und Gesprächen rund um Natur, Umwelt und passende Berufsfelder zu beschäftigen. Vom Naturschutz bis zur Landschaftspflege war alles dabei – Theorie zum Anfassen, sozusagen. Besonders beliebt: die Suche nach Heilpflanzen. Plötzlich wurde aus „Ist das Unkraut?“ ein interessiertes „Kann man das essen oder hilft das gegen irgendwas?“.
Neben dem fachlichen Input ging es aber auch um etwas anderes: sich selbst erleben. Wie lange halte ich ohne Handy durch? (Antwort: überraschend lange.) Wie fit bin ich eigentlich? (Antwort: fitter als gedacht.) Und wie fühlt es sich an, einfach mal draußen zu sein, zu laufen, zu schauen, zu lachen?
Die Gruppe teilte sich zwischendurch ganz natürlich in kleinere Grüppchen auf, doch durch den Einsatz unserer drei Betreuer*innen blieb niemand auf der Strecke – weder körperlich noch sozial. Besonders die ruhigeren Teilnehmenden bekamen Raum für Gespräche, die im Klassenraum oft so nicht entstehen.
Und dann passierte noch etwas Schönes: Rennen, Klettern, kleine spontane Wettbewerbe – plötzlich war da wieder dieses unbeschwerte, kindliche Ausprobieren. Ohne Bewertung, ohne Druck. Einfach machen. Und genau das machte diesen Tag so wertvoll.
Bildcollage: EBW Nürnberg